Neuer Tapp™

UAllgemeine Geschäfts- und Reisebedingungen (AGB) 1. Anwendungsbereich Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die touristischen Angebote, wie Reisen, Tagestouren, sportliche Veranstaltungen und Events sowie für Teambuildings und Incentives sowie Touren jeglicher Art von STUDIO SPREEWALD  (Berliner Insider ) (im Folgenden „Veranstalter“). 2. Abschluss des Reise- bzw. Tourvertrages 2.1 Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Veranstalter den Abschluss eines Reise- bzw. Erlebnisvertrages auf der Grundlage der Ausschreibung, der Hinweise zu der betref-fenden Reise / Tour im Reiseprospekt bzw. auf der Homepage und dieser Allgemeinen Ge-schäfts- und Reisebedingungen verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg erfolgen. Sie erfolgt durch den An-melder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertrags-verpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen haftet, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Reise- bzw. Erlebnisvertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch den Veranstalter zu-stande, für die es keiner besonderen Form bedarf. Der Veranstalter informiert den Kunden über den Vertragsabschluss mit der schriftlichen Buchungsbestätigung. 2.2 Weicht der Inhalt der Teilnahmebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Veranstalters vor, an das der Veranstalter für 10 Tage gebunden ist. Innerhalb dieser Frist kann der Kunde das neue Angebot durch ausdrückliche oder schlüssige Erklärung (z.B. Leistung der Anzahlung oder Restzahlung) annehmen und der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande. 3. Zahlung 3.1 Mit Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von mind. 50 % des Reise- und Tourpreises fällig. Diese Anzahlung wird auf den Gesamtpreis angerechnet. 3.2 Die Restzahlung für Reisen oder Erlebnisse ist bis 14 Tage vor Reisebeginn fällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht nach Ziffer 7 abgesagt werden kann, und muss dem Konto des Veranstalters bis zu diesem Datum unaufgefordert gutgeschrieben sein. 3.4 Wird der fällige Reise- bzw. Tourpreis trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung zur Zahlung nicht bezahlt, ist der Veranstalter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten (§ 323 BGB) und den Kunden mit Rücktrittskosten zu belasten, die sich an nachstehender Ziffer 6 orientieren. 4. Leistungen, Änderung der Ausschreibung, Preisänderung vor Vertragsab-schluss 4.1 Umfang und Art der vom Veranstalter vertraglich geschuldeten Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des Veranstalters in dem zur betreffenden Reise bzw. Tour gehörigen Prospekt bzw. der konkreten Reise- bzw. Tourausschreibung in Verbindung mit der individuellen Buchungsbestätigung. 4.2 Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich der Veranstalter in Übereinstimmung mit § 4 Abs.2 BGB-InfoVO ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich informiert wird. Der Veranstalter behält sich insbesondere ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung des Reise- bzw. Tourpreises aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten und der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren zu erklären. Ebenso behält er sich vor, den Reise- bzw. Seminarpreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder in den Beschreibungen dargestellte Reise bzw. Tour nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung der Reise- bzw. Tourbeschreibungen verfügbar ist. Der Kunde ist vor der Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hinzuweisen. 4.3 Wird auf Wunsch des Kunden ein individueller Reise- bzw. Tourablauf zusammen-gestellt, so ergibt sich die Leistungsverpflichtung des Veranstalters ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Kunden in Verbindung mit der jeweiligen Bu-chungsbestätigung. 5. Leistungs- und Preisänderungen nach Vertragsabschluss, Rechte des Kunden 5.1 Leistungsänderungen: Nach Vertragsschluss notwendig werdende Änderungen we-sentlicher Reise- bzw. Tourleistungen, die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise bzw. der Tour nicht beeinträchtigen. 5.2 Preisanpassungen: Preisänderungen sind nach Abschluss des Reise- bzw. Tour-vertrages lediglich im Falle der auch nach Abschluss des Reise- bzw. Tourvertrages einge-tretenen und bei Abschluss nicht vorhersehbaren Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, in dem Umfang möglich, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis aus-wirkt, wenn zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reiseantritt mehr als vier Monate liegen. Sollte dies der Fall sein, wird der Kunde unverzüglich davon in Kennt-nis gesetzt. Eine Preiserhöhung, die ab dem 20. Tage vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt wird, ist unwirksam. 5.3 Im Fall einer Preiserhöhung um mehr als 5% oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reise- bzw. Tourleistung ist der Kunde berechtigt, kostenfrei vom Reise- bzw. Seminarvertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwerti-gen anderen Reise bzw. Seminar zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise bzw. Seminar ohne Mehrpreis für den Teilnehmer aus seinem Angebot anzu-bieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach Zugang der Erklärung durch den Veranstalter über die Änderung der Reise- bzw. Tourleistung oder die Preisanpassung die-sem gegenüber geltend zu machen. 6. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen 6.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reise- bzw. Tourbeginn von der Reise / der Tourzurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Es wird aus Beweisgründen dem Kunden empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. 6.2 Tritt der Kunde vom Reise- bzw. Tourvertrag zurück, so verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reise- bzw. Seminarpreis. Er kann jedoch gem. § 651i Abs.2 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reise- bzw. Tourvorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reise- bzw. Tourpreis unter Abzug des Wertes der vom Veran-stalter gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie dessen, was er durch gewöhnlich mög-liche anderweitige Verwendung der Reise- bzw. Tourleistungen erwerben kann. Der Ver-anstalter kann diesen Anspruch nach seiner Wahl konkret oder pauschalisiert berechnen. Der Veranstalter kann eine pauschalierte Entschädigung in Prozent des Reise- bzw. Tourpreises wie folgt verlangen: bis zum 30. Tag vor Reise- bzw. Seminarantritt 10% ab 29. Tag bis 22. Tag vor Reise- bzw. Seminarantritt 30% ab 21. Tag bis 14. Tag vor Reise- bzw. Seminarantritt 40% ab 13. Tag bis 7. Tag vor Reise- bzw. Seminarantritt 50% ab 6. Tag vor Reise- bzw. Seminarantritt 75% ab Nichtantritt 100% 6.3 Es steht dem Kunden stets frei, nachzuweisen, dass dem Veranstalter ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der Pauschalen entstanden ist. 6.4 Sollen auf Wunsch des Kunden noch nach der Buchung der Reise bzw. der Tour Um-buchungen (Änderungen hinsichtlich des Termins, des Ziels, des Ortes des Reise- bzw. Tourantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart) vorgenommen werden, kann der Veranstalter ein Umbuchungsentgelt in Höhe von 30 Euro erheben. Ein rechtlicher An-spruch des Kunden auf Umbuchungen besteht nicht. Umbuchungen sind ausschließlich bis zum 28. Tag vor Reise- bzw. Seminarantritt möglich. Danach sind Umbuchungen nur nach vorherigem Rücktritt vom Reise- bzw. Tourvertrag unter den vorgenannten Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Kunden möglich. Der Kunde kann jeder-zeit nachweisen, dass kein oder nur ein geringerer Schaden als die vorstehende Pauschale durch die Umbuchung entstanden ist. 6.5 Der Kunde kann bis zum Reise- bzw. Tourbeginn eine Ersatzperson stellen, die an sei-ner Stelle in die Rechte und Pflichten aus dem Reise- bzw. Tourvertrag eintritt und die er dem Veranstalter zuvor anzuzeigen hat. Der Veranstalter kann dem Eintritt dieses Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reise- bzw. Seminarerfordernissen nicht ge-nügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Die in den Vertrag eintretende Ersatzperson und der ursprünglich Reisende bzw. Seminarteilnehmer haften gegenüber dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reise- bzw. Seminarpreis und sämtliche durch den Eintritt des Dritten entstehende Mehrkosten. 7. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter 7.1 Der Veranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten, wenn er die Mindestteilnehmerzahl im Prospekt ausdrücklich genannt und beziffert sowie den Zeitpunkt angegeben hat, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Reisenden- bzw. Tourteilnehmer vor dem vertraglich vereinbarten Reise- bzw. Tourbeginn spätestens zugegangen sein muss, und er in der Reise- bzw. Tourbestätigung deutlich les-bar auf diese Angaben hingewiesen hat. Ein Rücktritt ist vom Veranstalter bis spätestens 21 Tage vor dem vereinbarten Reise- bzw. Tourbeginn gegenüber dem Kunden zu erklä-ren. Auf den Reise- bzw. Tourpreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet. 7.2 Stört der Teilnehmer trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Veranstalter nachhaltig oder verhält er sich in solchem Maße vertragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder zum Ablauf einer Kündigungs-frist mit ihm unzumutbar ist, oder sonst stark vertragswidrig, kann der Veranstalter ohne Einhaltung einer Frist den Reise- bzw. Tourvertrag kündigen. Dabei behält der Veranstal-ter den Anspruch auf den Reise- bzw. Tourpreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwen-dungen und ggf. Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die er aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventu-elle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. 8. Obliegenheiten des Kunden, Abhilfe, Fristsetzung vor Kündigung des Kunden 8.1 Der Kunde hat auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Reise- bzw. Tourleitung oder unter der unten genannten Adresse/Telefonnummer anzuzeigen und dort um Abhilfe zu ersuchen. Unterlässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine Minderung des Reise- bzw. Tourpreises gar nicht ein. 8.2 Wird die Reise- bzw. Tourleistung nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde in angemessener Frist Abhilfe verlangen, wobei der Veranstalter die Abhilfe verweigern kann, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Veranstalter kann in der Weise Ab-hilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. 8.3 Wird eine Reise/Tour infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reise- bzw. Tourvertrag kündigen, wobei aus Beweisgründen die schriftliche Erklärung empfohlen wird. Der Veranstalter informiert diesbezüglich über die Pflicht des Kunden, einen aufgetretenen Mangel unverzüglich anzu-zeigen, sowie darüber, dass vor der Kündigung des Reise- bzw. Tourvertrages (§ 651e BGB) eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen ist. Der Bestimmung einer Frist bedarf es dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von dem Veranstalter verwei-gert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Reisenden bzw. Tourteilnehmers gerechtfertigt wird. 9. Mitwirkungspflichten des Kunden 9.1 Der Kunde ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. 9.2 Um etwaigen Risiken und Gefahren vorzubeugen, ist den Anweisungen des Reise- bzw. Tourleiters unbedingt Folge zu leisten. Die in den Reise- bzw. Tourbeschreibungen dargestellten Erfordernisse, wie z.B. witterungsangepasste Bekleidung sind durch den Kunden zu erfüllen. Andernfalls kann der Veranstalter den Vertrag mit dem Kunden nach 7.2 ggf. nach entsprechender Abmahnung kündigen und den Kunden von der Teilnahme an der Veranstaltung ausschließen. 9.3 Hinsichtlich der Reise- bzw. Tourunterlagen gilt, dass der Kunde den Veranstalter zu informieren hat, wenn er die erforderlichen Reise- bzw. Tourunterlagen nicht innerhalb der vom Veranstalter mitgeteilten Frist erhält. 9.4 Lehrkräfte, Erzieher und Betreuer, die Gruppen bei Reisen oder Touren begleiten, müssen ihrer gesetzlichen Aufsichtspflicht auch während der Veranstaltungen nachkom-men. Vor Veranstaltungsbeginn sind die aufsichtspflichtigen Begleitpersonen dem Veran-stalter zu benennen. 10. Kündigung wegen höherer Gewalt Wird die Reise bzw. die Tour infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl der Veranstalter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz (§ 651j BGB, § 651e Abs.3 BGB). Danach kann der Veranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reise- bzw. Tourleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Der Veranstalter ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Gast zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last. 11. Haftungsbeschränkung des Veranstalters 11.1 Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist pro Reise bzw. Seminar und Kunden auf den dreifachen Reise- bzw. Tourpreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden bzw. Tourteilnehmer weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der Veranstalter für einen dem Rei-senden bzw. Seminarteilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis € 4.100; übersteigt der dreifache Reise- bzw. Tourpreis diese Summe, so ist die Haftung des Veranstalters für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reise- bzw. Tourpreises pro Reise bzw. Tour und Kunde beschränkt. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben sind. 11.2 Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Führungen, Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, Sonder-veranstaltungen, fakultative Angebote örtlicher Veranstalter, Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr).Es gibt keinerlei Haftung für inkludierte Fremdleistungen, welche nicht expli-zit im Angebot oder Auftrag beschrieben sein müssen. Hier kann der Kunde dies im Vor-feld anfragen. Der Veranstalter haftet jedoch für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der gebuchten Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie dann, wenn und soweit für einen Schaden des Kunden die Verlet-zung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Veranstalters ursächlich geworden ist. 12. Pass- und Visumerfordernisse, gesundheitspolizeiliche Vorschriften 12.1 Der Veranstalter informiert Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Union, in dem die Reise bzw. das Seminar angeboten wird, über Pass- und Visumerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (z.B. polizeilich vorgeschriebene Impfungen und Atteste), die für die Reise bzw. die Tour und den Aufenthalt erforderlich sind. Für Angehö-rige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. 12.2 Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise bzw. der Tour wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, der Veranstalter hat seine Hinweispflichten verschuldet nicht oder schlecht erfüllt. Insbesondere Zoll- und Devisenvorschriften im Ausland sind einzuhalten. 12.3 Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Rei-sedokumente und muss selbst darauf achten, dass sein Reisepass oder sein Personalaus-weis für die Reise bzw. der Tour eine ausreichende Gültigkeit besitzt. Hat der Kunde den Veranstalter beauftragt, für ihn behördliche Dokumente, etwa ein Visum zu beantragen, so haftet der Veranstalter nicht für die rechtzeitige Erteilung dieser Dokumente durch deutsche oder ausländische Behörden, sondern nur, sofern er gegen eigene Pflichten ver-stoßen und selbst die Verzögerung verschuldet hat. 13. Ausschluss von Ansprüchen, Anzeigefristen, Verjährung, Abtretungsverbot 13.1 Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise bzw. der Tour gegenüber dem Veranstal-ter unter der unten genannten Adresse geltend zu machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Reisende bzw. Teilnehmer Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist oder wenn es sich um delik-tische Ansprüche handelt. Der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reise-gepäck sind in jedem Fall der örtlichen Reiseleitung oder dem Veranstalter gegenüber an-zuzeigen. 13.2 Reise- bzw. tourenvertragliche Ansprüche des Kunden nach §§ 651c bis 651f BGB verjähren bei Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr, soweit ein Schaden des Kun-den weder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstal-ters, seines gesetzlichen Vertreters oder eines seiner Erfüllungsgehilfen beruht. Die Ver-jährung beginnt an dem Tag, an dem die Reise bzw. der Tour nach dem Vertrag enden sollte. Schweben zwischen dem Kunden und dem Veranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung ge-hemmt, bis der Kunde oder der Veranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verwei-gert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprü-che aus unerlaubter Handlung sowie alle Ansprüche auf Ersatz von Körperschäden unter-liegen der gesetzlichen Verjährungsfrist. 13.3 Die Abtretung von Ansprüchen gegen den Veranstalter ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht unter Familienangehörigen. 14. Datenschutz 14.1 Die personenbezogenen Daten, die der Kunde dem Veranstalter zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit es für die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhält-nisses mit dem Kunden und für die Kundenbetreuung erforderlich ist. Der Veranstalter hält bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes ein. 14.2 Dies gilt auch für alle Daten (Vor- und Zuname, Anschrift, Wohnort mit / ohne An-schrift, E-Mail-Adresse), die der Kunde dem Veranstalter zur Veröffentlichung auf der Teil-nehmerliste überlassen hat. Ist der Kunde mit der Veröffentlichung seines Namens, seiner Anschrift oder seines Wohnortes mit / ohne Anschrift oder seiner Email-Adresse auf der Teilnehmerliste nicht einverstanden, so hat er das Recht, gegen die Veröffentlichung auf der Teilnehmerliste gegenüber dem Veranstalter bei Buchung / Anmeldung oder bei Erhalt der Teilnahmebestätigung oder später zu widersprechen. 15. Urheberrecht Die Tourunterlagen und Lehrmaterialien sind urheberrechtlich geschützt und dürfen von den Teilnehmern nur zum vertraglichen Zweck und der persönlichen Bildung genutzt wer-den. Jegliche Vervielfältigung, Bearbeitung, Weitergabe und Verbreitung für private und gewerbliche Zwecke ist verboten und bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Veranstalters. Gleiches gilt für die Inhalte von Bildungsveranstaltungen, die den Teilneh-mern auf elektronischem Wege zugänglich gemacht werden. 16. Anwendung deutschen Rechtes, Sonstiges 16.1 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesam-ten Reise- bzw. Tourvertrages zur Folge. Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Veranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwen-dung. 16.2 Soweit der Kunde Kaufmann oder juristische Person des privaten oder des öffentli-chen Rechtes oder eine Person ist, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland hat, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Kla-geerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters vereinbart. 17. Gewinnspiele und Teilnahmebedingungen 17.1 Der Veranstalter ST-Berlin Insider veranstaltet temporär Gewinnspiele in den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ und Twitter. Die Teilnahme ist kostenlos und dient der Verbreitung der Marke an sich. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Alle Gewinne stehen in keinem Zusammenhang mit den sozialen Netzwerken und sind geistiger Inhalt der ST -SWI. Eine Auszahlung der Preise oder Umtausch ist ausgeschlossen. Wir bestäti-gen, dass eine Weitergabe von Kundendaten nicht erfolgt. Daten aus Gewinnspielen wer-den nicht gespeichert und dienen nur der Gewinnübermittlung an sich. ST  Berliner Insider Vertreten durch die Studio Spreewald -Berlin InsiderBurglehn 06 15913 Alt Zauche